"Commands" (Befehle) - "screenAV-Object"-Befehle - "Modifier" (Modifizierer) - Prinzip



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Quelle/Verwendung:
Die "Modifier"-Befehle in der "Modifier"-Unterspur erzeugen Parameter für Modifizierungen.
Lade-Objekte können damit folgendermasen beeinflusst werden:

Grundform ("Vertex"-Positionen)
"Image-texture"-Koordinaten
"Mask(s)-texture"-Koordinaten

Die beeinflussbaren Werte (z.B. Vertex-Positionen eines Lade-Objektes) werden als "Target" (Ziel) der Modifizierung bezeichnet.
Als "Source" (Quelle) die verschiedenen Modifizierungen. Sehen Sie bei "Load-modifier-image".

Wenn ein Bild zu einer dreidimensionalen Form modifiziert wird, ist es wichtig, dass es exakt in die Texturen aufgeteilt werden kann. Ansonsten können unschöne Kanten entstehen. Sehen Sie dazu bei Prinzipien - Texturen und um die Bildgröße exakt einzustellen bei "Load-object"-Befehl auf der "Image-texture"-Seite unter "Max-image-size".


Beispiel:
Das modifizierte Lade-Objekt (Bild) wird in der X-Achse beeinflusst (die "Vertex"-Punkte). Je weißer das Bild, je mehr wird das Bild beeinflusst ("Vertex"-Punkte werden nach rechts verschoben).
Modifiziertes Bild: "Modifier"-Bild:

Ziel:
Die erzeugten "Modifier"-Parameter stehen jedem Lade-Objekt zu Verfügung.
Voraussetzung für die Verwendung der Parameter von Lade-Objekten ist, dass im "Set-parameters"-Befehl auf der "Modifier"-Seite unter "Available Modifier" die Verbindung zu der "Modifier"-Unterspur hergestellt wurde (Standardmäßig ist keine "Modifier"-Unterspur eingestellt).
Sehen Sie auch bei "screenAV-Object"-Befehle - Verbindungen.
Es können im prinzip alle 300 "Modifier"-Unterspuren ein Lade-Objekt modifizieren. Die Grenzen hängen von der Rechenleistung des PCs ab.
Mit einer "Modifier"-Unterspur können auch mehrere Lade-Objekte gleichzeitig modifiziert werden.

Die Unterspuren

Sehen Sie bei Einstellen der Unterspuren um diese "Modifier-subtracks" (Modifizierer-Unterspuren) anzuzeigen ober zu verstecken.


Parameter

Modifizierungsparameter:
Der "Effect-factor"-Befehl (Effekt-Faktor) bestimmt die Effektstärke.
Der "Load-modifier-image"-Befehl (Lade-Modifizierungs-Bild) beeinflusst mit den RGB-Werten der Pixel die Effektstärke der jeweiligen Modifizierbaren Punkte.
Die Bildposition (Position, Skalierung und Rotations Befehle) beeinflusst die Pixel die auf die Modifizierbaren Punkte fallen und damit die Effektstärke der jeweiligen Modifizierbaren Punkte.
Der "Effect-offset"-Befehl (Effekt-Ausgleich) beeinflusst die Effektstärke.

Sehen Sie auch bei Berechnung der Effektstärke.

Objektparameter:
Der Skalierungs-Befehl kann den Modifizierungseffekt teilweise verstärken oder auslöschen, wenn das Lade-Objekt in der Grundorm modifiziert wird. Wird z.B. eine Modifizierung in der Z-Achse vorgenommen und der Skalierungsbefehl hat den Wert "0", so wirkt sich der Effekt nicht aus, da das Lade-Objekt immer Flach sein wird. Der Skalierungsbefehl hat die höhere Priorität.
Die Anzahl der Dreiecke des Lade-Objektes spielt eine große Rolle, wenn das Lade-Objekt in der Grundorm modifiziert wird. Je mehr Dreiecke vorhanden sind, je schöner und runder sehen die Modifizierungen aus.
Die Anzahl der Texturfelder (Abhängig von der Dreiecksanzahl Sehen Sie daher bei Anzahl der Dreiecke) des Lade-Objektes spielt eine große Rolle, wenn vom Lade-Objekt die Texturkoordinaten modifiziert wird. Es sollten immer mehrere Texurfelder vorhanden sein damit sich der Effekt deutlicher auswirkt.

Berechnung der Effektstärke

Hat die Effektstärke den Wert "0", so wirkt sich die Modifizierung nicht aus.
Hat die Effektstärke den Wert "1", so werden alle Modifizierungen zu einer Form voll ausgefürt. Bei größerern Werten wird auch diese Modifikation übertrieben und es entstehen abstrakte Formen.

Die Berechnung der Effektstärke setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen:

Der "Effect-factor" (Effekt-Faktor) bestimmt die Effektstärke.
Das "Modifier-image" (Modifizierungs-Bild) beeinflusst den Mittelpunkt der Effektstärke über die Werte der Pixel (RGB-Werte). Die Effektstärke wird also für jeden einzelnen Punkt der Modifiziert wird extra Berechnet!
Der "Effect-offset" (Effekt-Ausgleich) beeinflusst den Mittelpunkt der Effektstärke durch seinen Wert.

Der Algorithmus:
("Modifier-image"  -  "Effect-offset")  *  "Effect-factor"  =  Effektstärke

Die Subtraktion von den Werten aus "Modifier-image" und "Effect-offset" geben sozusagen die Effektstärke vor, während über den "Effect-factor" die Effektstärke geblendet werden kann.

Beispiele:

Wenn der "Effect-factor" den Wert "0" hat, wirkt sich die Modifizierung nie aus! ((X-X) * 0 = 0)

Wenn die Pixel des "Modifier-image" den Wert "0" (schwarz) haben, und der "Effect-offset" den Wert "0" hat, wirkt sich Modifizierung nie aus! ((0-0) * X = 0)

Wenn die Pixel des "Modifier-image" den Wert "1" (weiß) haben, der "Effect-offset" den Wert "0" , und der "Effect-factor" den Wert "1" hat, wirkt sich Modifizierung mit der Stärke "1" aus! ((1-0) * 1 = 1)
Dies ist der am häufigst gewünschte Wert, weil jetzt die Formen einer Modifizierung zu einer Grundform vollendet sind.